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Rassismus
Peter Fischer gegen die AfD


Seit Jahrzehnten arbeiten Fußballvereine gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Konsequent waren sie dabei selten. Neonazis, die sich als Fans ausgeben, werden von den meisten Vereinen geduldet.



Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, schien deshalb eine Außenseiterposition zu beziehen, als er im Dezember sagte: Wer AfD wählt, kann kein Mitglied der Eintracht sein.

Mit diesem Statement war er sofort in den Medien und AfD-Vertreter wollten gegen ihn vorgehen. Vor der Wahl des neuen Vereinspräsidenten betonte er, nichts von seiner Stellungnahme zurückzunehmen. Der Verein verfolge das Ziel, Menschen zu integrieren. Das jedenfalls steht in seiner Satzung. Rassismus und Diskriminierung sollen laut Satzung zum Ausschluss von Mitgliedern führen. Fischers Äußerung klingt hart, aber sie gibt den sonst so belanglosen Statements gegen Rassismus Glaubwürdigkeit. Peter Fischer wurde mit 99 Prozent zum neuen Vereinspräsidenten der Eintracht Frankfurt wiedergewählt.

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29.01.2018

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