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Wahlberechtigung
Die Nicht-Wahlberechtigten sind in Wien die stärkste Partei


Fast ein Drittel der Wiener darf nicht wählen. Der Grund: keine österreichische Staatsbürgerschaft. Auch prägnant bei dieser Wahl: Die Rechtswähler sind zu Hause geblieben. Von DANIELA KRENN



Eine Wählerstromanalyse von dem Meinungsumfrageinstitut SORA zeigt, dass vor allem die FPÖ-Wähler zu Hause geblieben sind.1 Die rechtspopulistische Partei verliert bei der Wien-Wahl über 23 Prozentpunkte und stürzt von 30,79 Prozent bei der Wahl 2015 auf 7,1 Prozent.2 Die SPÖ hat die Wahl gewonnen. Sie ist die stimmenstärkste Partei und stellt nun auch die meisten Abgeordneten im Gemeinde- und Landtag. Halb Wien hat allerdings nicht gewählt. Die einen, weil sie keine österreichische Staatsbürgerschaft haben und deswegen nicht dürfen. Die anderen sind einfach so zu Hause geblieben.

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[1] ORF Wien (Hg.): FPÖ-Wähler blieben zu Hause, auf: wien.orf.at (11.10.2020). 
[2] Stadt Wien (Hg.): Gemeinderatswahlen 2020, auf: wien.gv.at (ohne Datum).


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16.10.2020

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